Ostsee-Insel Rügen als Infografik

Die besten, schönsten und attraktivsten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Ostsee-Insel Rügen hat Uwe Horn von pixelschubs.me in einer Infografik zusammengetragen. Erwähnt werden bei Rügen Must See 2014 Kap Arkona, die Kreidefelsen und die gesamte Kreideküste der Insel, Hiddensee als benachbarte Insel und der Hafen Sassnitz. Tipps für Touristen sind außerdem Putbus, Prora mit gewaltigen KdF-Bauten, das Jagdschloss Granitz, die prächtigen Alleenstraßen, die Schmalspurbahn Rasender Roland und die Seebrücken, die wahre Magnete in den Seebädern sind. Zusätzlich sollte man für die Insel Rügen unbedingt noch den Baumwipfelpfad im Welterbezentrum und natürlich das Seebad Binz empfehlen.

Infografik Rügen

Online-Marketing für Hotel-Branche

Das Online-Marketing für die Hotel-Branche hat sich in den letzten Jahren extrem entwickelt: die Anzahl der Mitbewerber ist ebenso gewachsen wie die Investitionen im Internetmarketing. Bezahlte AdWords-Anzeigen, Suchmaschinenoptimierung und Social Media sind nur die drei wichtigsten Maßnahmen, die in diesem Segment sinnvoll zusammen wirken sollten.

Auch in der Breite wird es bunter: Einzelhotels, Hotelketten, Reisebüros, Reiseveranstalter, Urlaubs-Portale und Meta-Searcher kämpfen um Marktanteile und Kunden. Spätestens seit der Einführung des Google-Hotelfinders hat sich die Lage nochmals geändert: Google fängt die Nutzer schon vor dem Besuch auf deren Websites ab.

Die Suchmaschinen-Experten von SISTRIX haben zusammen mit libOTEL die Suchergebnisse rund um die OTAs (Online Travel Agencies) näher beleuchtet. Insbesondere geht es um die Frage, wie man als einzelnes Hotel gegen die großen Buchungsportale der Branche (Booking.com, HRS, Trivago) im Online-Marketing bestehen kann und welche Maßnahmen empfehlenswert sind.

Internetmarketing Hotel Bericht

Studie zur Internetvermarktung von Buchungsportalen

Leitbild touristische Entwicklung – Mecklenburgische Schweiz

Das Tourismusforum 2012 des Tourismusverbandes Mecklenburgische Schweiz brachte wichtige Erkenntnisse für die künftige touristische Entwicklung der Region. Leitziele, Leitsätze und Handlungsfelder wurden zusammengefasst als Leitbild definiert, das hier in Auszügen vorgestellt wird.

Leitziel der Destination Mecklenburgische Schweiz

Das Leitziel ist gleichzeitig ein Markenversprechen: die Region Mecklenburgische Schweiz

  • bewegt
  • ist mehr als ein geographischer Ort
  • ist ein Lebensgefühl
  • ist ein Land der Schlösser und Herrenhäuser
  • aktiviert, bringt auf Tour, stimuliert
  • ist innovativ, offen, professionell
Herrenhaus

Schlösser, Gutshäuser, Herrenhäuser – Alleinstellungsmerkmal für die Destination Mecklenburgische Schweiz

Leitsätze für die regionale touristische Entwicklung

Sechs Leitsätze sollen beschreiben, wie das Leitbild umzusetzen ist und damit der Tourismus entwickelt werden soll. Sie dienen als Orientierungsrahmen für alle tourismusrelevanten Handlungen.

Leitsatz 1:  Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit

Nur Qualität, Innovationen und Nachhaltigkeit sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Destination im Tourismusmarkt. Das  Handeln muss konsequent, systemisch und systematisch an den Wünschen der Gäste ausgerichtet werden.

Leitsatz 2:  Markenzugpferde und Urlaubswelten

Die Destination Mecklenburgische Schweiz agiert als Land der Schlösser und Herrenhäuser einzigartig im Nord- und Mitteldeutschen Tourismusmarkt und stellt die Urlaubserlebnisse Schlösser- und Herrenhäuser sowie Natur (Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See) in der Kommunikation als Markenzugpferde voran.

Leitsatz 3:  Wirtschaftsfaktor Tourismus

Der Tourismus ist neben der Energie- und Landwirtschaft eine gleichberechtigte wichtige Lebensquelle für unsere Region. Alle Branchen agieren im gleichen Wirtschafts-, Natur-, Kultur- und Lebensraum.

Leitsatz 4:  Ganzjahresangebot

Das Urlaubsgeschäft in der Region bietet ein attraktives Ganzjahresangebot und setzt bewusst auf Angebotslinien und -formate, die über Vermarktungskampagnen aktiv Nachfrage und Gästebindungen erzeugen und pflegen.

Leitsatz 5:  Konzentration und Vielseitigkeit

Im Rahmen der Markenkonzentration auf das Alleinstellungsmerkmal „Land der Schlösser und Herrenhäuser“ strebt die Region Mecklenburgische Schweiz wir einen aktiven und vielseitigen Tourismus an, der den Akteuren Teilhabe und Wirtschaftstätigkeit sichert. Gleichzeitig soll den Gästen überzeugend Erleben, Ruhe und Erholung geboten werden.

Leitsatz 6:  Vernetzung

Die Vernetzung im Tourismus soll in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen. Innerhalb der Region bedeutet dies enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit den tourismuswirtschaftlichen Akteuren sowie mit der Bevölkerung. Das gilt auch für die Vernetzung mit unseren Nachbarregionen.

Ziele des Tourismusmarketings der Mecklenburgischen Schweiz

Wohin die Reise im regionalen Tourismusmarketing gehen soll, wird in den Zielen formuliert:

Integrierendes, arbeitsteilig abgestimmtes, regionales Marketing zur Gewinnung neuer Zielgruppen und Wachstum mit bedarfsgerechten, qualitativen markenbildenden Angeboten und vertriebsorientierter Kommunikation zur besserer Wahrnehmung durch einen klaren, fokussierten und zugespitzten Auftritt im Corporate Design des Landestourismusmarketings.

Handlungsfelder im Tourismusmarketing der Destination Mecklenburgischen Schweiz

  • Fokussierung in der Kommunikation auf Markenzugpferde, Schlüsselmotive, Kernbotschaften, Leitzielgruppen
  • Internet als Vermarktungs- und Meinungskanal erschließen
  • Umstellung auf geobasiertes Marketing in Potenzialmärkten mit Themen und Angeboten
  • Entwicklung von markenbildenden integrierenden Themen und Angebotslinien in den Urlaubswelten zur Inszenierung der Angebote in einem Cluster und für eine Kampagnenfähigkeit
  • Konzentration auf den Aufbau von Marketingkooperationen, über die Markenbotschaften, Themen und Angebote an potenzielle Gäste transportiert werden. (Crossmarketing)
  • Finanzierung sichern durch Einbeziehung aller Akteure und Ausschöpfung aller Förderquellen

Quelle: Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz e.V. Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz