Thomas Kohler wird Vize-Präsident der Jugendherbergen Mecklenburg Vorpommern

Thomas Kohler, ehemaliger Geschäftsführer des Müritzeums (Erlebnis-Museum und Süßwasseraquarium in Waren (Müritz)), wurde auf der Mitgliederversammlung 2010 in Güstrow als Vorsitzender des Verwaltungsrates (VWR) und somit ehrenamtlicher Präsident der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern. Thomas Kohler ist gebürtiger Mecklenburger und Jahrgang 1975. Er hat eine abgeschlossene Ausbildung als Bankkaufmann und ist Diplom-Kaufmann (BWL-Studium an der Universität Rostock). Er lebt in Waren (Müritz), ist verheiratet und hat einen Sohn. Sein Motto für die vierjährige Amtszeit lautete:

Als Geschäftsführer des Müritzeums, eine der bedeutenden touristischen Einrichtungen des Bundeslandes, kann ich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den örtlichen Jugendherbergen zurück blicken. Meine Kontakte und  Erfahrungen in der Tourismusbranche möchte ich für den Landesverband der Jugendherbergen einbringen. Die erfolgreiche Entwicklung der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommerns möchte ich dadurch unterstützen und weiter entwickeln.

Thomas Kohler

Thomas Kohler

Auf der Mitgliederversammlung gratulierte unter anderem die Bundesvorsitzende des Jugendherbergsverbandes, Angela Braasch-Eggert.

Weitere Mitglieder im Verwaltungsrat:

  • Dr. Wolfgang Brix, Krummenhagen
  • Dr. Manfred Hiltner, Rostock
  • Dirk Hohls, Berlin
  • Andreas Scher, Schwerin
  • Gert Troellsch, Stralsund
  • Felix Westphal, Rostock
  • zwei Vertreter des Herbergsleitungen

Von Juni 2014 bis Juli 2015 war Thomas Kohler stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates des DJH-Landesverbandes. Zum Vorsitzenden und somit Präsidenten wurde Dr. Wolfgang Brix gewählt. Ausgesachieden sind mit der Wahl 2014 die beiden Rostocker Dr. Hiltner und Felix Westphal. Somit setzte sich der neue VWR wie folgt zusammen:

  • Dr. Wolfgang Brix, Krummenhagen, Rentner – Präsident und Vorsitzdender des Verwaltungsrates der MV-Jugendherbergen
  • Thomas Kohler, Waren (Müritz), Direktor Online Marketing –  Vize-Präsident und stellvertretender Vorsitzdender im VWR
  • Dirk Hohls, Berlin, Rentner – Mitglied im VWR
  • Andreas Scher, Schwerin, IT-Unternehmer – Mitglied im VWR
  • Gert Troellsch, Stralsund, Rentner – Mitglied im VWR
  • Roland Hollstein, Wismar, Unternehmer Freizeitbranche – Mitglied im VWR
  • Ralf Mucha, Rostock, Landtagsabgeordneter (SPD)  – Mitglied im VWR
  • Martina Behrend aus Burg Stargard als Vertreterin der Herbergsleitungen

 

Wasserreich Spree in Lübben

Spreewald

Spreewald

Der Spreewald ist eines der beliebtesten Urlaubsgebiete in Deutschland. Doch die Verantwortlichen für Tourismus, merken, daß allein eine schöne Landschaft und die Einmaligkeit der Kähne auf der Spree nicht ausreichen. Insbesondere die Verweildauer der Touristen könnte länger sein. Zukunftsweisendes Objekt der Begierde ist in der Spreewaldstadt Lübben nun das Wasserreich Spree. Unter diesem Arbeitstitel plant die Stadt ein überregional bedeutendes Erlebniszentrum, das den Kulturraum Spreewald nahe bringen soll. Die drei zentralen Themen sind Naturraum, Wasserhaushalt und Klimawandel. Selbstverständlich wird das nicht trocken serviert, die Botschaft lautet: es soll vor allem Spaß machen, Lehrreiches über das Biosphärenreservat Spreewald zu erfahren. Spannend ist zum Beispiel die Frage, wie sich eine infolge des Klimawandels möglicher niedrigerer Wasserstand von 10 Zentimetern auswirken würde. Weiterer interessanter Aspekt ist die Entwicklung der ehemaligen Braunkohlentagebau-Region in unmittelbarer Nähe des Spreewalds zur Tourismusregion. Hier könnte das Wasserreich Spree wertvolle Impulse geben und die Lust auf diese bislang noch zu wenig bekannte, allerdings wunderschöne Landschaft wecken. Das Wasserreich Spree soll ein Erlebniszentrum in Sinne eines Welcome-Centers werden. Erklärtes Ziel der Lübbener Verantwortlichen ist es nicht nur einen spannenden Ausflug in das Erlebniscenter selbst zu generieren, sondern vielmehr das Unerkannte und Unbewußte zu fördern. Dadurch profitiert selbstverständlich nicht nur die Stadt Lübben selbst, sondern die ganze Region.

Thomas Kohler vom MÜRITZEUM gibt Schützenhilfe

Geschäftsführer Thomas Kohler

Geschäftsführer Kohler

Eines der Vorbilder ist das Müritzeum in Waren (Müritz). Das Erlebniscenter (inkl. riesigem Süßwasseraquarium) für die Mecklenburgische Seenplatte hat ähnliche Rahmenbedingungen: kleine und touristische recht gut funktionierende Stadt, beliebte Tourismusregion ringsum und die Verknüpfung mit einer einzigartigen Naturlandschaft – dem Müritz Nationalpark. Geschäftsführer des Müritzeums, Thomas Kohler, unterstrich in der Einwohnerfragestunde im August 2008 im Lübbener Rathaus, wo die Achillesferse liegt: Für das Wasserreich Spree bedarf es nicht nur der Finanzen für den Bau, besonders die langfristige Wirtschaftlichkeit sei wichtig, so Kohler. Es gebe leider nur sehr wenige Einrichtungen ähnlicher Art, die kostendeckend wirtschaften. Bei den laufenden Kosten müssen vor allem auch die Rücklagen für die wenige Jahre nach der Eröffnung notwendige Modernisierungen an der Ausstellung einkalkuliert werden. Sonst, so betonte Geschäftsführer Kohler, bleibt man nach einigen Jahren auf der Strecke. Das Müritzeum, selbst erst seit 2007 eröffnet, wurde von Anfang an so durchdacht, daß es die laufenden Kosten bei realistischen Besucherzahlen selbst verdienen kann. An der Müritz ist man trotz Anfangsschwierigkeiten im Vorfeld des Baus heute sehr stolz, ein neues touristisches Highlight zu haben.

Die Bürger und Interessierten des Abends waren froh, Details aus der Betreibung des Müritzeums zu erfahren. Kohler empfahl zum Beispiel, die Vermarktung bereits jetzt zu starten. Was sich merkwürdig anhören mag, ist im Grunde einfach: die Fürsprecher in der Region werden dringend gebraucht. Wenn diese geschlossen hinter dem Projekt stehen, hat das Wasserreich Spree gute Chancen, auch die Menschen von außerhalb dafür zu begeistern. Institutionen wie das Warener Müritzeum zu besichtigen, um von ihnen zu lernen und in Erfahrungsaustausch zu treten, ist dabei hilfreich. Die Parallelen zum Spreewald liegen damit auf der Hand, positive Ansätze sind in Lübben zudem zahlreiche vorhanden. Allen voran Bürgermeister Bretterbauer will das Wasserreich Spree voran treiben. Mit der wunderschönen Schloßinsel hat Lübben ja bereits einwahres Kleinod vorzuweisen, auf dem man aufbauen kann.

Diplomarbeit Behavioral Finance Theorie

Behavioral Finance Theorie

Der Beitrag der Behavioral-Finance-Theorie zur Erklärung von Finanzanomalien. Die Arbeit wurde am Lehrstuhl für Bankbetriebslehre (Professor Dr. Guido Eilenberger) an Universität Rostock geschrieben. Klicken für PDF-Download.

In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die relativ junge Behavioral-Finance-Theorie als Erklärung ausreicht, tatsächliche Phänomene an den Kapitalmärkten zu erklären. Spannend ist die Frage, ob bei konsequenter Anwendung dieser Theorie, dies zur Erwirtschaftung einer Überrendite führt. Im Detail werden vor allem die unterschiedlichsten Verhaltensanomalien untersucht und dargestellt. Die wesentlichen Aspekte in der Diplomarbeit:

  • Die neoklassische Kapitalmarkttheorie
  • Die Behavioral-Finance-Theorie im Überblick
  • Kapitalmarktanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
  • Theorien und Modelle der Behavioral-Finance-Theorie
  • Verhaltensanomalien der Behavioral-Finance-Theorie

Der Beitrag der Behavioral-Finance-Theorie zur Erklärung von Finanzanomalien – Diplomarbeit Thomas Kohler

Das Zitieren ist gerne und kostenlos möglich.

Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie
2.1 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie im Überblick
2.1.1 Grundlagen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie
2.1.2 Die Effizienzthese
2.1.3 Das Kapitalmarktmodell
2.2 Skepsis gegenüber der Kapitalmarkttheorie
2.2.1 Eingeschränkt rationales Verhalten
2.2.2 Mathematische und technische Restriktionen
2.2.3 Empirische Restriktionen
3 Die Behavioral-Finance-Theorie im Überblick
4 Verhaltensanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
4.1 Heuristiken
4.1.1 Theoretische Grundlagen
4.1.2 Verfügbarkeits-Heuristik
4.1.3 Repräsentativitäts-Heuristik
4.1.4 Verankerungs-Heuristik
4.2 Kognition
4.2.1 Grundlagen der kognitiven Erkenntnisgewinnung
4.2.1.1 Theoretische Grundlagen
4.2.1.2 Kontrollillusion
4.2.1.3 Selbstüberschätzung
4.2.1.4 Der Monte-Carlo-Effekt und Conjunction Fallacy
4.2.2 Informationswahrnehmung
4.2.2.1 Konservatismus und selektive Auswahl
4.2.2.2 Entscheidungsrahmen und Kontrasteffekt
4.2.3 Informationsverarbeitung
4.2.3.1 Das Allais-Paradoxon und Ambiguität
4.2.3.2 Das Gedächtnis
4.2.3.3 Stereotypen und Schemata
4.2.4 Informationsbewertung
4.2.4.1 Mental Accounting
4.2.4.2 Gewichtung von Wahrscheinlichkeiten
4.2.4.3 Endowment Effect
4.3 Soziologie
4.3.1 Konformität
4.3.2 Kollektive Dummheit
4.3.3 Herdenverhalten
4.3.4 Persönlichkeit und Einstellungen
4.3.5 Agency-Problem
4.4 Psychoanalytik
4.4.1 Das Melioration-Prinzip
4.4.2 Reue und Bedauern
4.4.3 Erwartungen und Wunschdenken
4.4.4 Stimmung
4.4.5 Konditionierung
4.4.6 Die Attributionstheorie
4.4.7 Streben nach Dissonanzfreiheit
4.5 Beispielhafte Verflechtung der Anomalien
5 Kapitalmarktanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
5.1 Anomalien bezüglich der Effizienzthese
5.1.1 Home Bias
5.1.2 Winner’s Curse
5.1.3 Closed-End-Fund-Puzzle
5.1.4 Ankündigungseffekt und Indexeffekt
5.1.5 Mean Reversion
5.1.6 Überreaktion und Unterreaktion
5.1.7 Momentumstrategie
5.1.8 Historische Beispiele von Kapitalmarktanomalien
5.1.8.1 Bubbles, Excess Volatility und Crashs
5.1.8.2 Tulpenmanie
5.2 Kennzahlenanomalien
5.2.1 Size-Effect und Neglected-Firm-Effect
5.2.2 Weitere Kennzahlenanomalien
5.3 Kalenderanomalien
5.3.1 Der Januareffekt
5.3.2 Weitere Kalenderanomalien
5.3.3 Kritische Betrachtung der Kalendereffekte
6 Theorien und Modelle der Behavioral-Finance-Theorie
6.1 Prospect Theory
6.2 Behavioral Portfolio Theory
7 Empirie
8 Fazit und Ausblick
8.1 Kritische Betrachtung der Behavioral-Finance-Theorie
8.2 Die Behavioral-Finance-Theorie – ein Beitrag zur Erklärung von
Finanzanomalien
8.3 Ausblick