Archiv für Februar, 2008

Regionales Produktmarketing im Welcome Center

Die aktuellen Trends zur Qualität und Regionalität sollten zusammengeführt werden. Idealerweise ist hier ein Welcome-Center geeignet. Letztlich suchen die allermeisten regionalen Anbieter nur praktikablen Absatzkanälen. Das Welcome-Center als zentrale Stätte in einer Region kann diesen Zweck nicht nur erfüllen. Vielmehr schließt sich der Kreis für die potentiellen Besucher: die regionale Information im Welcome-Center verknüpft sich mit den angebotenen regionalen Produkten. Dies ist deshalb so vielversprechend, weil die Identifikation mit diesen Produkten durch regionale information so nahe liegend ist.

Referenzen Thomas Kohler

  • Kundenberater für Privat- und Geschäftskunden in verschiedenen Kreditinstituten
    • Sparkasse Mecklenburg-Nordwest und Landessparkasse zu Oldenburg
    • Berater für Finanzierungen und Geldanlagen
  • Assistent der Geschäftsleitung Hotelbetriebe Joachim Schulz e.K. Lübeck-Travemünde (Hotel Deutscher Kaiser)
    • Marketing
    • Rechnungswesen und Controlling
    • Vermarktung Ladenzeile (15 Einzelhandels- und Gastronomieflächen)
  • Geschäftsführer Müritzeum gGmbH
    • Aufbau und Entwicklung des Welcome-Centers Müritzeum in Waren (Müritz) vom ehemaligen Müritz-Museum zum NaturErlebnisZentrum und Informationszentrum für die Müritzregion
    • Weiterentwicklung des Welcome-Center-Netzwerks in der Mecklenburgischen Seenplatte

Mitarbeiter Welcome-Center

Die Mitarbeiterauswahl und -ausbildung muß frühzeitig beginnen. Absolute Identifikation mit den Inhalten und professionelles Auftreten sind unerläßich. In der Regel erreicht eine Region mit einem Welcome Center neue touristische Dimensionen. Entsprechend sollte das Personal den Ansprüchen dieser Kategorie genügen.

Die Vielfältigkeit der Bedürfnisse beim Personal ist groß. Marketing, Veranstaltungen, Angebote für spezielle Zielgruppen, Gästebetreuung – was vielfach nebenbei oder in Personalunion läuf,t muß von Anfang an im Stellenplan durchdacht und umgesetzt werden.

Welcome Center – Gesellschaftsform

Alles was die Juristen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zu bieten haben ist möglich: GmbH, Verein, Stiftung, AG, öffentliche Verwaltung, internationale Gesellschaftsformen und, und, und. Spätestens bei Beantwortung Frage nach den Gesellschaftern/Mitgliedern/Aktionären und vor allem deren Willen und Fähigkeit, in Durststrecken finanzielle Unterstützung zu geben, wäre ein Meilenstein in der Planungsphase gemeistert. Letztlich ist auch der Aspekt wichtig: welche Personen/Gruppen/Institutionen sollen das Welcome-Center leiten und kontrollieren.

Standortwahl Welcome Center

Die Standortwahl ist einer der ganz wesentlichen Erfolgsfaktoren. Anbindung an Autobahn, Bahnhofsnähe und konkrete Lage sind besonders dann wichtig, wenn Laufkundschaft und gezielte Besucher das Welcome-Center gleichermaßen erreichen sollen. Ein erfolgreiches Welcome-Center sollte gewissermaßen Pflichtprogramm für alle Touristen in der Region. Nur dann kann es langfristig erfolgreich werden. Insbesondere sind intensiv zu prüfen:

  • Qual der Wahl: Innenstadt oder Grüne Wiese. Hier kann bereits die Entscheidung für den Erfolg bzw. Mißerfolg getroffen werden. Die Erreichbarkeit und mögliche Frequentierung von bereits vorhandenen Besucherströmen sollten unbedingt genutzt werden.
  • möglichst kurzer und direkter Weg zur Autobahn.
  • ausreichende Parkplätze für Busse (Gruppenreisen) und PKW (Einnahmequellen).
  • weitere Verkehrsmöglichkeiten (öffentlicher Nahverkehr, Bahnhof, evtl. Schiffsanlegestelle.
  • Radwege/Wanderwege sollten möglichst direkt am Objekt vorbei führen. Wanderer und Radfahrer sind ganz typische Touristen und damit immer direkte Zielgruppe.
  • Eigentumsverhältnisse bezüglich geeigneter Grundstücke sind frühzeitig zu klären.