Archiv für August, 2008
Urlaub im Kurort an der Müritz im Trend
Deutschlandurlaub bleibt für die meisten im Trend. Die aktuelle Untersuchung der Kurorte in Deutschland bestätigt diesen Eindruck. Die Treugast, ein Beratungunternehmen der Hotellerie, berichtet, daß in den Heilbädern ein Plus an Übernachtungszahlen zu verzeichnen ist. Damit scheint der Abwärtstrend gebrochen. Die Trendwende kommt nicht zufällig: es wurde massiv investiert. Dies läßt sich am ehesten an negativen Beispielen sehen. Manche Kurorte haben immer noch den Charme der 70er Jahre, was sich negativ auf die Steigerungsraten in Sachen Besucherzahlen auswirkt. Hingegen ein schönes und vorbildliches Beispiel für eine erfolgreiche Entwicklung ist Waren an der Müritz, das sich, genau wie die Mecklenburger Seenplatte prächtig entwickelt hat.
Insbesondere Pakete und hochwertige Wellness- und Gesundheitsangebote werden stark nachgefragt. Zuderm arangieren sich die Kurbetriebe besser mit den Krankenkassen, was neue Gästegruppen anzieht. Die Befürchtung besteht allerdings, daß dieser Aufschwung nur kurz währt. Gesucht sind deshalb Konzepte, die langfristig wirken.
Treugast nennt diese: Klare Positionierung, innovative Angebote und eine kontinuierliche Qualitätssteigerung. Eigentlich keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Doch an der Umsetzung scheitern leider immernoch zu viele. Doch wenn man sich der Zukunft verschließt, hat man irgendwann ein vierzig Jahre altes Schwimmbad und wundert sich, warum die laufenden Kosten dort dreimal so hoch sind (im Vergleich zu modernen Anlagen).
Die Rangliste der erfolgreichen Kurorte aus der jüngsten Untersuchung liest sich wie folgt:
- Oberstdorf
- Bad Wörishofen
- Bad Pyrmont
- Bad Elster
- Bad Füssing
- Bad Griesbach
- Bad Homburg v. d. Höhe
- Bad Kissingen
- Bad Mergentheim
- Bad Reichenhall / Bayrisch Gmain
- Bad Salzuflen
- Bad Tölz
- Cuxhaven
- Garmisch-Partenkirchen
- Hinterzarten
- Oberstaufen
- Prien am Chiemsee
- Timmendorfer Strand / Niendorf
- Westerland / Sylt
- Zingst
Diplomarbeit Behavioral Finance Theorie
Der Beitrag der Behavioral-Finance-Theorie zur Erklärung von Finanzanomalien. Die Arbeit wurde am Lehrstuhl für Bankbetriebslehre (Professor Dr. Guido Eilenberger) an Universität Rostock geschrieben. Klicken für PDF-Download.
In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die relativ junge Behavioral-Finance-Theorie als Erklärung ausreicht, tatsächliche Phänomene an den Kapitalmärkten zu erklären. Spannend ist die Frage, ob bei konsequenter Anwendung dieser Theorie, dies zur Erwirtschaftung einer Überrendite führt. Im Detail werden vor allem die unterschiedlichsten Verhaltensanomalien untersucht und dargestellt. Die wesentlichen Aspekte in der Diplomarbeit:
- Die neoklassische Kapitalmarkttheorie
- Die Behavioral-Finance-Theorie im Überblick
- Kapitalmarktanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
- Theorien und Modelle der Behavioral-Finance-Theorie
- Verhaltensanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
Das Zitieren ist gerne und kostenlos möglich.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie
2.1 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie im Überblick
2.1.1 Grundlagen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie
2.1.2 Die Effizienzthese
2.1.3 Das Kapitalmarktmodell
2.2 Skepsis gegenüber der Kapitalmarkttheorie
2.2.1 Eingeschränkt rationales Verhalten
2.2.2 Mathematische und technische Restriktionen
2.2.3 Empirische Restriktionen
3 Die Behavioral-Finance-Theorie im Überblick
4 Verhaltensanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
4.1 Heuristiken
4.1.1 Theoretische Grundlagen
4.1.2 Verfügbarkeits-Heuristik
4.1.3 Repräsentativitäts-Heuristik
4.1.4 Verankerungs-Heuristik
4.2 Kognition
4.2.1 Grundlagen der kognitiven Erkenntnisgewinnung
4.2.1.1 Theoretische Grundlagen
4.2.1.2 Kontrollillusion
4.2.1.3 Selbstüberschätzung
4.2.1.4 Der Monte-Carlo-Effekt und Conjunction Fallacy
4.2.2 Informationswahrnehmung
4.2.2.1 Konservatismus und selektive Auswahl
4.2.2.2 Entscheidungsrahmen und Kontrasteffekt
4.2.3 Informationsverarbeitung
4.2.3.1 Das Allais-Paradoxon und Ambiguität
4.2.3.2 Das Gedächtnis
4.2.3.3 Stereotypen und Schemata
4.2.4 Informationsbewertung
4.2.4.1 Mental Accounting
4.2.4.2 Gewichtung von Wahrscheinlichkeiten
4.2.4.3 Endowment Effect
4.3 Soziologie
4.3.1 Konformität
4.3.2 Kollektive Dummheit
4.3.3 Herdenverhalten
4.3.4 Persönlichkeit und Einstellungen
4.3.5 Agency-Problem
4.4 Psychoanalytik
4.4.1 Das Melioration-Prinzip
4.4.2 Reue und Bedauern
4.4.3 Erwartungen und Wunschdenken
4.4.4 Stimmung
4.4.5 Konditionierung
4.4.6 Die Attributionstheorie
4.4.7 Streben nach Dissonanzfreiheit
4.5 Beispielhafte Verflechtung der Anomalien
5 Kapitalmarktanomalien der Behavioral-Finance-Theorie
5.1 Anomalien bezüglich der Effizienzthese
5.1.1 Home Bias
5.1.2 Winner’s Curse
5.1.3 Closed-End-Fund-Puzzle
5.1.4 Ankündigungseffekt und Indexeffekt
5.1.5 Mean Reversion
5.1.6 Überreaktion und Unterreaktion
5.1.7 Momentumstrategie
5.1.8 Historische Beispiele von Kapitalmarktanomalien
5.1.8.1 Bubbles, Excess Volatility und Crashs
5.1.8.2 Tulpenmanie
5.2 Kennzahlenanomalien
5.2.1 Size-Effect und Neglected-Firm-Effect
5.2.2 Weitere Kennzahlenanomalien
5.3 Kalenderanomalien
5.3.1 Der Januareffekt
5.3.2 Weitere Kalenderanomalien
5.3.3 Kritische Betrachtung der Kalendereffekte
6 Theorien und Modelle der Behavioral-Finance-Theorie
6.1 Prospect Theory
6.2 Behavioral Portfolio Theory
7 Empirie
8 Fazit und Ausblick
8.1 Kritische Betrachtung der Behavioral-Finance-Theorie
8.2 Die Behavioral-Finance-Theorie – ein Beitrag zur Erklärung von
Finanzanomalien
8.3 Ausblick

