Archiv für Februar, 2009

Mecklenburg Vorpommern Gesundheitsland Nr. 1

Mecklenburg Vorpommern

Das ist das erklärte Ziel des Ministerpräsidenten Sellering, der diese Idee bereits als damaliger Sozialminister angeschoben hat. In der nächsten Landtagssitzung Anfang März 2009 soll zum Erreichen des Ziels vor allem eine Personengruppe mehr in den Fokus gerückt werden: die Senioren. Ein Landesaktionsplan soll geschmiedet werden; Ziele, Strategien und Handlungsschwerpunkte sollen hierzu festgelegt werden. Aufgerufen sind kommunale Spitzenverbände, Vertreter der Wissenschaft, Krankenkassen und weitere Akteure. Ebenso ist ein Geriatriekonzept angestrebt. Die medizinische, pflegerische und rehabilitative Versorgung der Senioren soll maßgeblich verbessert werden. Insgesamt will das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mehr für die immer älter werdende Bevölkerung tun. Letztlich soll so auch in den Tourismus im Land investiert werden. Denn ein vorbildliches Gesundheitsland für Einheimische ist gleichzeitig ein interessante Destination für Touristen, die gleichermaßen von einer hervorragenden Infrastruktur (wie zum Beispiel dem Medical Wellness) profitieren werden.

Mecklenburger Grünkohlessen im Land Fleesensee

Einladungskarte zum Grünkohlessen Land Fleesensee

Einladungskarte zum Grünkohlessen Land Fleesensee

„Das Land Fleesensee erlaubt sich einzuladen“. Wer mit einer solchen Einladung bedacht war, konnte in Göhren-Lebbin das größte und bedeutendste Grünkohlessen des Bundeslandes genießen. Am 20. Februar 2009 war bereits in der achten Auflage das besondere Essen, zudem immer der amtierende Grünkohlkönig einlädt. Für die Saison 2008/2009 war dies Prof. Sebastian Nordmann (ehemaliger Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern). Das Grünkohlessen stand 2009 unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Erwin Sellering, der allerdings wegen der zeitgleich stattfindenden Verabschiedung des Konjunkturpakets nicht anwesend sein konnte. Er verpaßte das folgende Menü:

  • Mäkelborger Slachtesupp
  • Mäkelborger Gräunkohl mit Kasselerbraten, Wamm, Lungwurst und Tüften
  • Wat för Lickertähn

Mäkelborger Gräunkohläten

Wer dem Plattdeutschen mächtig war, konnte auch der Antrittsrede des neuen Grünkohlkönigs verstehen. Ministerpräsident a.D. Harald Ringstorff wurde als neues Oberhaupt des Mecklenburger Grünkohllandes gewählt. Für diejenigen, die nur hochdeutsch verstanden, übersetzte er zwar, doch seine Späße und Anekdoten wirkten in der Originalsprache einfach authentischer. Wie genau seine verspeiste Menge Grünkohl an diesem Tag war, wurde nicht bekannt gegeben. Offenbar erfüllte Ringstorff die Anforderungen aus der Einladung: „Der amtierende Grünkohlkönig wird über seine Regentschaft berichten und den Grünkohlkönig des Jahres 2009, der wie immer aus dem Kreis der Gäste streng nach der Leistungsfähigkeit im Grünkohlverzehr ermittelt wird, in sein Amt einführen.“ Harald Ringstorff reiht sich mit seiner Amtszeit in die Rehe der bisherigen Würdenträger:

  • Jürgen I. Seidel 2001/2002
  • Bernd I. Zimmermann 2002/2003
  • Bernd II. Fischer 2003/2004
  • Hubert I. Getzin 2004/2005
  • Frank I. Pagelsdorf 2005/2006
  • Axel I. Lange 2006/2007
  • Sebastian I. Nordmann 2007/2008
Diese Lätzchen wurden beim rustikalen Essen umgehängt

Diese Lätzchen wurden beim rustikalen Essen umgehängt

Nicht zu kurz kam selbstverständlich die Auswertung des vergangenen Geschäftsjahres im Land Fleesensee. Das Grünkohlessen ist ein sehr würdiger Anlaß, mit dem diese außerordentliche touristische Destination in Mecklenburg-Vorpommern auf sich aufmerksam macht. Das Gute am Mäkelborger Gräunkohläten war nicht nur das das Essen, die erlesenen Getränke aus Italien und Schwechow, sondern auch eine Spende in Höhe von € 2.000 zugunsten der Dorfkirche Poppentin.

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