Archiv für Erfolgsfaktoren

Mediclin Müritz Klinikum
Am 20. September 2008 begrüßte das Müritz-Klinikum in Waren (Müritz) zum Tag der offenen Tür. Sämtliche Stationen im Krankenhaus waren zu besichtigen. Die Ärzte und Schwestern gaben Hinweise und Auskünfte und führten die Besucher auch in Bereiche, die sonst nur dem Fachpersonal vorbehalten sind. Spannend wurde es vor allem im Kreißsaal. Hier sieht es eher aus wie auf einem Hotelflur, das Geburtszimmer selbst erinnert an einen modernen Kindergarten: Freundliche Farben, entspannende Grafiken, Sessel zum Ausruhen für erschöpfte Väter – an alles wurde gedacht. Sogar im Wasser kann man nun in Waren (Müritz) gebären, für die Wassergeburt wurde eine spezielle Wanne installiert. Auch hier domierte die Farbe Hellblau. Fast nichts erinnert mehr an ein Krankenhaus; nicht zuletzt der wunderbare Blick auf den Tiefwarensee läßt einen auf andere Gedanken kommen. Was beim Neubau auch nicht zu kurz kam: es wurde an ausreichend Parkplätze gedacht.

Müritz Klinikum Waren
Man konnte sich unter anderem auf Traumreise begeben und erklären lassen, warum Händewaschen so immens wichtig ist. Dokumente aus historischer Zeit sind in den Schaukästen zu bestaunen: früher war es z.B. Usus, die Spritzen auszukochen. Im 21. Jahrhundert undenkbar. Weiter wurde über die Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen informiert, neue Techniken und OP-Verfahren bei Knochenbrüchen wurden vorgestellt und selbstverständlich konnte man sich von den freundlichen Schwestern gleich Blutdruck und Blutzuckerwert messen lassen und wurde so gleich über den eigenen Gesundheitszustand informiert. Die meisten Stationen des Müritz Klinikums sind kaum wiederzuerkennen. Inzwischen ist man sogar Ausbildungsstätte der Medizinischen Fakultät der Rostocker Universität. Auch die Kunst spielt im Müritz Klinikum eine wichtige Rolle. Auf vielen Fluren können sich Personal und Patienten an unterschiedlichesten Bildern und Grafiken erfreuen.

Das Krankenhaus, das von der MEDICLIN AG betrieben wird, hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich gewandelt. Vom ehemaligen Kreiskrankenhaus ist kaum etwas übrig geblieben, denn für 35 Millionen EURO wurde umfassend modernisiert. Bleibt jedem der zahlreichen Besucher nur zu Wünschen, daß man nicht so schnell das Müritz Klinikum in Anspruch nehmen muß. Sollte man dennoch krank werden, ist man dort bestens aufgehoben.
Weitere Veranstaltungen dieser Art sind im aktuellen Veranstaltungs Kalender Mecklenburg Vorpommern zu finden.
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Stralsund, 17.07.2008
Datenschutz im Tourismusland MV– Zwischen Marketing und Kundenvertrauen
Zu dieser bedeutenden Fachtagung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern lud der Landesbeauftragte für Datenschutz in MV, Karsten Neumann. Vor großem Publikum aus den Bereichen Hotellerie, Tourismusveranstaltern und Verwaltung fanden die Vorträge im neuen Kongresszentrum des Ozeaneums großes Interesse. Das Ozeaneum reiht sich als neues Schmuckstück in die Kette bedeutender Aquarien in Mecklenburg-Vorpommern ein. Weitere Vertreter sind das Meeresmuseum und das Müritz Aquarium Müritzeum.

Grußworte sprachen Staatssekretär Reinhard Meyer, Alexander Alvaro (MdEP) und Dr. Benke vom Ozeaneum/Meeresmuseum Stralsund.
Dem Stammgast ein zweites Kopfkissen zur Verfügung zu stellen, weil man entsprechende Erfahrung gesammelt hat, ist sicher eine außerordentlich freundliche Geste. Spricht das Datenschutzgesetz dagegen, da man keine personenbezogenen Daten speichern darf, ohne daß eine Einwilligung des Gastes vorliegt? Dieses kleine Beispiel zeigt sehr schön das Spannungsfeld, in dem sich das Thema Datenschutz bewegt.
Unter anderem wurde zu folgenden Punkten referiert:
- Datenschutz im Urlaub – Die gesetzlichen Rahmenbedingungen – Prof. Peter Gola – GDD e.V.
- Privatheit im Reiseverkehr – Dagmar E. Rebske – Fraport AG
- Unbeobachtet Urlaub machen – Künftig unmöglich – Dr. Thilo Weichert – ULD Schleswig-Holstein
- Der Datenschutz macht Urlaub: Praxisprobleme vom Reisebüro bis ins Urlaubshotel – Rainer Noll – Deutscher ReiseVerband e.V.
- Vom Check-In bis zum CRM – So geht´s datenschutzkonform – Dr. Robert Selk – IHA
- Online Buchung und Co. – Technischer Datenschutz ist möglich – Prof. Antje Düsterhöft – FH Wismar
- Datenschutz als Selbstverständnis im Tourismusmarketing – Markus Bloching – Ozeaneum
- Kundenbindung vs. Datenschutz: Über den Umgang mit Gastdaten in der Hotellerie – Bettina Rennack – Hotelberatung Neubrandenburg
Mehr Informationen zu den Vorträgen hier
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Planung, Steuerung, Kontrolle, Organisation, Koordination und Komminikation – die klassischen Elemente des Controllings müssen beim Welcome Center in einem vernünftgen Mix konsequent auf allen relevanten Ebenen implementiert werden. Personal, Einkauf und Marketing sind die wesentlichen Bereiche, die aus betriebswirtschaftlichem Blickwinkel betrachtet werden müssen.
Pläne, Gutachten und Machbarkeitsstudien sind in der Anfagsphase immer wunderbar; mindestens zwischen den Zeilen. Sie mit Leben zu füllen und die ständig kritische Betrachtung aller Faktoren, die sich finanziell auswirken (können), sind Grundvoraussetzungen für langfristig erfolgreiches Agieren.
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Hier werden die Tore geschossen. Alles und nichts entscheidet sich an diesem Punkt bei der Planung eines Welcome Centers. Hier sollte sehr genau analysiert und vorausgedacht werden.
- Was will man? (Idee, Botschaft, Innovation)
- Was kann man? (Finanzierung und mögliche Partner)
- Was machen die anderen? (Marktbeobachtung und Trends)
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Das Marketingkonzept bei Welcome Centern unterscheidet sich nur unwesentlich vom klassischen Marketing. Feststellen der Istsituation, Festlegen der Ziele, Entwicklung der Strategie, Herausarbeitung der notwendigen Maßnahmen und letztlich die Kontrolle.
Insbesondere das Herausstellen der Alleinstellungsmerkmale ist bei Welcome Centern von besonderer Bedeutung. Zusammen mit einem vernünftigen (d.h. modernen und gebrauchsfähigem) Corporate Design sind das entscheidende Faktoren für den Erfolg.
Das klassische Merchandising darf selbstverständlich nicht fehlen. Einige Grundregeln, die vielfach als Binsenweisheiten belächet werden, sind zudem existenziell:
- Der Markt hat immer Recht. Gegen den Markt bzw. die Massen zu agieren führt nur mit Glück zum Erfolg
- Den relativ unbekannten Begriff “Welcome Center” als Produkt bzw. Marke zu verkaufen, ist das A und O bei der Marketingplanung und der späteren Durchführung.
- Die Öffentlichkeitsarbeit ist von Anfang als wesentlicher Bestandteil zu verstehen. Nur, was der potentielle Besucher kennt, wird er vielleicht erleben wollen.
- Das älteste, allerdings richtigste Motto: Tue Gutes und rede darüber. Nur erfüllte Versprechnungen führen zum langfristigen Erfolg. Die Arbeit beginnt meist früher und bei vielen kleinen Details. Eine Mißachtung des ersten teils des Mottos führt unweigerlich in den Ruin. Und: das Bekanntmachen von tatsächlichen Highlights ist sehr viel einfacher als Schaumschlägerei.
- Die Rolle des Internets für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit darf im 21. Jahrhundert nicht nur eine Nebenrolle sein.
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Die aktuellen Trends zur Qualität und Regionalität sollten zusammengeführt werden. Idealerweise ist hier ein Welcome-Center geeignet. Letztlich suchen die allermeisten regionalen Anbieter nur praktikablen Absatzkanälen. Das Welcome-Center als zentrale Stätte in einer Region kann diesen Zweck nicht nur erfüllen. Vielmehr schließt sich der Kreis für die potentiellen Besucher: die regionale Information im Welcome-Center verknüpft sich mit den angebotenen regionalen Produkten. Dies ist deshalb so vielversprechend, weil die Identifikation mit diesen Produkten durch regionale information so nahe liegend ist.
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