Archiv für kultur

Bekannt & beliebt: Museum für Naturkunde Berlin
Unter dieser Überschrift steht die neunte Tagung des Arbeitskreises Museumsmanagement am 8. und 9. November im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten-Ehestorf. Der Untertitel Das offene Museum zeigt die Chancen, die sich Museen in der Bürgergesellschaft bieten. Die Themen der Tagung im Einzelnen:
- Engagementpotenziale
- Formen der Förderung durch Bürger und Unternehmen
- partizipative Ansätze der Einbindung von bürgern in kulturelle Prozesse
Besonders für Führungskräfte in Museen sollten die genannten Aspekte auf der Tagesordnung stehen. Diese und weitere Referenten werden sich bei der Veranstaltung präsentieren:
- Dr. Matthias Dreyer, Stiftung Niedersachsen
- Prof. Dr. Frank Adloff, Universität Erlangen-Nürnberg
- Prof. Dr. Oliver Rump, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
- Dr. Toby Alexandra Hentschel, Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement im Museum
- Ingrid Ehrhardt, Freiwilligenzentrum Hannover
- Dr. Reinhold Knopp, Fachhochschule Düsseldorf
- Karin Nell, Zentrum für innovative Seniorenarbeit des evangelischen Erwachsenenbildungswerks Nordrhein
- Karsten Schmitz, Stiftung Federkiel
- Karin Heyl, Crespo Foundation
- Bernd Fesel, European Centre For Creative Economy
- Patrick S. Föhl, Fachhochschule Potsdam
Quelle, Kontakt und weitere Information:
Arbeitskreis Museumsmanagement
c/o Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Frauke Wulf
Tel. 040 – 79 01 76-71
Fax: 040 – 7 92 64 64
wulf@kiekeberg-museum.de
In der Schriftenreihe des Freilichtmuseums am Kiekeberg ist das Buch zur Tagung erschienen: Das offene Museum – Rolle und Chancen von Museen in der Bürgergesellschaft. Herausgeber sind matthias Dreyer und Rolf Wiese.
Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz
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Das statistische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern hat jüngst die Zahlen veröffentlicht, die sich aus den Gesprächen mit Insidern der Branche angekündigt hatten: der Monat Juli im Jahr 2009 war wieder ein außerordentlich guter aus Sicht der Tourismusbranche im nordöstlichen Deutschland. Zwischen Ostsee und Seenplatte gab es 5,4 Millionen Übernachtungen (+9,5%). Die Anzahl der Gästeankünfte stieg um 10,6 Prozent auf insgesamt 1,1 Millionen. Somit ergibt sich kumiliert (Januar bis Juli) für das angelaufene jahr 2009 ein Plus von 5,2% für die Übernachtungen und einen Zuwachs in höhe von 6,0% für die Gästeankünfte. Differenziert man die Zahlen, ergibt sich folgendes Bild:
- Hotels & Pensionen liegen im Durchschnitt
- Campingplätze & Co. haben ein noch besseres Ergebnis
- Rehakliniken liegen unter dem Landes-Niveau
Erfreulicherweise erhöhte sich die Auslastung (01-07/2009 auf 40,1% (Vergleichszeitraum 2008: 38,4%). Die stärksten Regionen des Bundeslandes waren Westmecklenburg (Plus 33,6%). Dies dürfte vor allem der diesjährigen Bundesgartenschau in der Landeshauptstadt geschuldet sein (Stadt Schwerin +50%). Auch stark im Zuwachs waren die Mecklenburgische Schweiz und
Seenplatte.

Kaum noch ein Plätzchen zu finden: MV im Sommer 2009
Foto: Thomas Kohler@Flickr
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Blick vom Ozeaneum auf den Hafen von Stralsund
Das Landesamt für Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern läßt einmalige Fundstücke verrotten. Die vor einigen Jahren in Stralsund gefundenen Einbäume galten als Sensationsfund innerhalb anerkannter Archäologenkreise. Die Funde sind etwa sechs- und siebentausend Jahre alt und stammen aus der Steinzeit. Da der Wert der Einbäume als sehr hoch eingeschätzt wurde, sollten fachgerechte Konservierungsmaßnahmen im Landesamt für Denkmalpflege in Schwerin folgen. Durch Gefriertrocknung und dem Zufügen von Kunstharz können solche alten Holzgegenstände dauerhaft haltbare Sammlungsstücke gemacht werden.
Leider war nur der Plan durchdacht. Das Landesamt lagerte die Einbäume trocken. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam genau das, was kommen mußte: die einstigen Sensationsfunde sind maximal noch als Holzmüll zu bezeichen. Aufgedeckt hat den unrühmlichen Fall ein vorbildliches Ansinnen: die Stadtvertreter von Stralsund wollten “ihre” Einbäume öffentlich zur Schau stellen und sie zu Besuchermagneten für die Hansestadt machen. Daß daraus nun nichts mehr wird, erregt viele Gemüter. Schließlich hat Stralsund seinen wertvollen Ruf als Weltkulturerbestadt nochmals aufwerten wollen. Zum einhunderfünfzigjährigen Jubiläum des Naturhistorischen Museums der Stadt sollten die Einbäume der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
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