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Uralte Gemäuer und prächtige Bauten beliebt

Beliebteste deutsche Sehenswürdigkeiten des Jahres 2010

Kölner Dom

Hoch hinaus bis auf Platz 1: der Kölner Dom

Wie der Deutsche Tourismusverband mitteilt, bleibt der Kölner Dom die Nummer Eins der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland; eine Online-Umfrage bei über 1000 Internetnutzern (Umfrage des DTV und meinestadt.de) habe dies ergeben. Das prächtige Kirchengebäude in Köln kann damit schon zum dritten Mal in Folge den titel verteidigen.

Auffällig ist die Differenziertheit, was als Sehenswürdigkeit angesehen wird. Kirchen, Tore, Schlösser & Burgen, Prachtbauten, technische Anlagen, Türme und Denkäler sind auf den Plätzen eins  bis  fünfzehn vertreten. Das Innenleben der Sehenswürdigkeiten scheint nicht sonderlich wichtig zu sein. An fast alle Attraktionen erinnern sich die Befragten, auch ohne tatsächlichen Besuch derselben. Eine Erkenntnis für den Tourismusstandort Deutschland: die Highlights sind über das ganze Land verteilt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Kölner Wahrzeichen in der Gunst der Deutschen sogar noch gestiegen: Im Jahr 2009 schaffte es der Kölner Dom mit 8 Prozent der Stimmen auf Platz 1, in diesem Jahr gelangte das Wahrzeichen mit 15 Prozent wieder an die Spitze. Von Platz 3 auf Platz 2 verbesserte sich die Dresdner Frauenkirche mit 7,1 Prozent, das Brandenburger Tor sank mit 6,6 Prozent um einen Rang auf Platz 3. Auf Platz 4 und 5 im Ranking folgen Schloss Neuschwanstein und der Dresdner Zwinger.

Erstmals in die Top 15 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten haben es diesmal drei geschichtsträchtige Attraktionen geschafft: Die Zeche Zollverein (Essen) kommt im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 auf Platz 12, die Residenz Würzburg und das Schweriner Schloss teilen sich Platz 14. Nach vier Jahren landeten die Wuppertaler Schwebebahn (Platz 7) und der Berliner Reichstag (Platz 9) erneut in den Top 15. Herausgefallen aus dem Top-Ranking sind hingegen das Hermannsdenkmal, das Deutsche Eck bei Koblenz und der Hamburger Michel.

Sehenswürdigkeiten stehen bei den Deutschen allgemein hoch im Kurs: 82 Prozent der Umfrageteilnehmer bekundeten großes Interesse an touristischen und kulturellen Attraktionen. Dabei assoziieren sie vor allem historische Denkmäler (41 Prozent), imposante Schlösser (14 Prozent) sowie Burgen und Kirchen (13 Prozent). 90 Prozent der Befragten haben ihre Lieblingsattraktion bereits einmal besucht.

Die Top 15 der beliebtesten deutschen Sehenswürdigkeiten 2010:

1. Kölner Dom
2. Frauenkirche (Dresden)
3. Brandenburger Tor (Berlin)
4. Schloss Neuschwanstein (Schwangau)
5. Dresdner Zwinger
6. Hamburger Hafen
7. Schwebebahn (Wuppertal)
8. Berliner Fernsehturm/ Völkerschlachtdenkmal (Leipzig)
9. Reichstag (Berlin)
10. Heidelberger Schloss
11. Porta Nigra (Trier)
12. Wartburg (Eisenach)/ Zeche Zollverein (Essen)
13. Ulmer Münster
14. Holstentor (Lübeck)/Schweriner Schloss/ Residenz Würzburg
15. Herkules (Kassel)

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Rolle und Chancen von Museen in der Bürgergesellschaft

Saurier

Bekannt & beliebt: Museum für Naturkunde Berlin

Unter dieser Überschrift steht die neunte Tagung des Arbeitskreises Museumsmanagement am 8. und 9. November im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten-Ehestorf. Der Untertitel Das offene Museum zeigt die Chancen, die sich Museen in der Bürgergesellschaft bieten. Die Themen der Tagung im Einzelnen:

  • Engagementpotenziale
  • Formen der Förderung durch Bürger und Unternehmen
  • partizipative Ansätze der Einbindung von bürgern in kulturelle Prozesse

Besonders für Führungskräfte in Museen sollten die genannten Aspekte auf der Tagesordnung stehen.  Diese und weitere Referenten werden sich bei der Veranstaltung präsentieren:

  • Dr. Matthias Dreyer, Stiftung Niedersachsen
  • Prof. Dr. Frank Adloff, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Prof. Dr. Oliver Rump, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Dr. Toby Alexandra Hentschel, Netzwerk Bürgerschaftliches Engagement im Museum
  • Ingrid Ehrhardt, Freiwilligenzentrum Hannover
  • Dr. Reinhold Knopp, Fachhochschule Düsseldorf
  • Karin Nell, Zentrum für innovative Seniorenarbeit des evangelischen Erwachsenenbildungswerks Nordrhein
  • Karsten Schmitz, Stiftung Federkiel
  • Karin Heyl, Crespo Foundation
  • Bernd Fesel, European Centre For Creative Economy
  • Patrick S. Föhl, Fachhochschule Potsdam

Quelle, Kontakt und weitere Information:
Arbeitskreis Museumsmanagement
c/o Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Frauke Wulf
Tel. 040 – 79 01 76-71
Fax: 040 – 7 92 64 64
wulf@kiekeberg-museum.de

In der Schriftenreihe des Freilichtmuseums am Kiekeberg ist das Buch zur Tagung erschienen: Das offene Museum – Rolle und Chancen von Museen in der Bürgergesellschaft. Herausgeber sind matthias Dreyer und Rolf Wiese.

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Mecklenburg-Vorpommern: 9,5 % mehr Übernachtungen im Juli

Mecklenburg Vorpommern

Das statistische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern hat jüngst die Zahlen veröffentlicht, die sich aus den Gesprächen mit Insidern der Branche angekündigt hatten: der Monat Juli im Jahr 2009 war wieder ein außerordentlich guter aus Sicht der Tourismusbranche im nordöstlichen Deutschland. Zwischen Ostsee und Seenplatte gab es 5,4 Millionen Übernachtungen (+9,5%). Die Anzahl der Gästeankünfte stieg um 10,6 Prozent auf insgesamt 1,1 Millionen. Somit ergibt sich kumiliert (Januar bis Juli) für das angelaufene jahr 2009 ein Plus von 5,2% für die Übernachtungen und einen Zuwachs in höhe von 6,0% für die Gästeankünfte. Differenziert man die Zahlen, ergibt sich folgendes Bild:

  • Hotels & Pensionen liegen im Durchschnitt
  • Campingplätze & Co. haben ein noch besseres Ergebnis
  • Rehakliniken liegen unter dem Landes-Niveau
Erfreulicherweise erhöhte sich die Auslastung (01-07/2009 auf 40,1% (Vergleichszeitraum 2008: 38,4%). Die stärksten Regionen des Bundeslandes waren Westmecklenburg (Plus 33,6%). Dies dürfte vor allem der diesjährigen Bundesgartenschau in der Landeshauptstadt geschuldet sein (Stadt Schwerin +50%). Auch stark im Zuwachs waren die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte.
Kaum noch ein Plätzchen zu finden: MV im Sommer 2009

Kaum noch ein Plätzchen zu finden: MV im Sommer 2009

Foto: Thomas Kohler@Flickr